Bürgerstiftungen

Ein Modell bürgerschaftlichen Engagements

Gemeinsam mehr erreichen – auf keine andere Stiftungsform trifft dies so zu wie auf die Bürgerstiftungen. Bürgerstiftungen sind Stiftungen von Bürgern für Bürger, und das vor Ort in ihrer Region.

Häufige Fragen

Was ist das Besondere an Bürgerstiftungen?

Bürgerstiftungen verbinden die Vermögensbildung einer Stiftung mit dem persönlichen Engagement eines Vereins. Durch ihren breiten Stiftungszweck können sie flexibel auf künftige gesellschaftliche Themen wie zum Beispiel Umwelt, Bildung, Soziales reagieren.

Wie sind Bürgerstiftungen organisiert?

Bürgerstiftungen regeln ihre interne Organisation durch die Satzung selbst. Sie haben einen Vorstand und einen Aufsichtsrat (der meist Stiftungsrat oder Stiftungskuratorium heißt). Viele Bürgerstiftungen haben auch eine Stiftungsversammlung (Gremium der Stifter und Zustifter) oder einen Freundeskreis, der die Arbeit der Bürgerstiftung unterstützt. Bürgerstiftungen müssen jährlich über ihre Arbeit auch an ihre Stiftungsaufsichtsbehörde berichten.

Woher kommt die Bürgerstiftung?

Community Foundations, wie Bürgerstiftungen in den angelsächsischen Ländern heißen, haben ihren Ursprung in den USA. Seit Gründung der Cleveland Foundation durch den Rechtsanwalt und Bankier Frederick Goff im Jahr 1914 haben sich die Bürgerstiftungen zu einer globalen Bewegung entwickelt. Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es Bürgerstiftungen auch in Deutschland.